Entlastung für den Vorstand und zusätzlich gab’s noch ein Lob von Martin Keller!
Martin Keller schloss seinen Bericht zur positiv gelaufenden Kassenprüfung mit den Worten ab „Wir können stolz sein einen solchen Vorstand zu haben“. Diese Begeisterung kam auf als sich bei der Prüfung herausstellte, welche Geldtöpfe angezapft wurden – hier der Zuschuss des Kreises Coesfeld für das Kinderschminken.
Diesem großen Lob waren die Berichte des Rennleiters, der Jugendgruppe, des Kassenwarts als auch die Ehrungen der langjärigen Mitglieder Ralf Lange, Jochen Erfurt und Bernd Deeken und die Überreichung der „Ewald-Kroth-Medaille“ an Robert Ohrner vorausgegangen.
Zukünftig wird die Rolle des „Kassenprüfers“ durch Stefanie Heimann gemeinsam mit Martin Keller übernommen. Durch Beschluss der stimmberechtigten Mitglieder des AMSC wurden die einzelnen Vorstandsmitglieder in Ihren Funktionen bestätigt.
Wie im Vorjahr waren mit den Int. und Nationalen Solisten, den Int. Seitenwagen, der Enduro-Klasse und den Speedkarts wieder 5 Klassen am Start, so Maik Domscheid.
Bei den INT. Solisten standen einige Piloten im Fokus, die für den Tagessieg in Frage kamen. Zwei dieser Fahrer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und mussten in den Vorläufen auch gleich vier mal gegeneinander antreten. Die Rede ist dabei von Romano Hummel und Andrew Appleton. Romano konnte drei, sowie Andrew eines dieser vier Aufeinandertreffen gewinnen, womit aber auch beide direkt für das A-Finale qualifiziert waren. Auch Jacob Bukhave und Charly Powell qualifizierten sich mit Platz 3 und 4 nach den Vorläufen direkt für das A-Finale.
Clubfahrer Jens Benneker fehlte ein Punkt zum Erreichen des wichtigen B-Finales und sein Renntag war mit Platz 12 beendet.
Unser neuer Clubkamerad und Vorjahressieger Paul Cooper startete mit zwei 2. Plätzen stark in den Renntag. In den beiden verbleibenden Vorläufen konnte er aber auf Grund von technischen Problemen nur noch drei weitere Punkte einfahren und fand sich somit ebenfalls auch „nur“ im B-Finale wieder. Hier fiel er leider aus und wurde zu diesem Zeitpunkt nur auf dem für ihn enttäuschenden 10 Platz gewertet.
Im B-Finale fuhren Tom Lamek, Mark Beishuizen und Glenn Moi auf die Plätze 1-3 und waren somit auch für das A-Finale qualifiziert.
Bei den Seitenwagen waren im Vorfeld alle Augen auf Wilfred Detz gerichtet der als Favorit ins Rennen ging. Ein Ausfall von Detz in den Vorläufen führte aber dazu dass Mike Frederiksen als überlegener Führender mit nur einem Punkt unter Maximum ins Finale ging. Auch die hoch gehandelten Franzosen um Guilaume Comblon hatten mit der Technik zu kämpfen und verpassten das Finale gleich komplett.
Bei den B-Solisten war Marcel Sebastian der bestimmende Mann des Tages. Mit einem lupenreinen Maximum gewann er die Konkurrenz klar und deutlich. Hinter ihm wurde es dafür um so spannender um die weiteren Treppchenplätze. 4 Fahrer hatten vor dem letzten Lauf noch die Möglichkeit zu Marcel Sebastian aufs Podium zu steigen. Schlussendlich schaffte es Mike v.d. Noordaa aus den Niederlanden auf Platz zwei und Marlon Hegener belegte in seiner ersten richtigen Langbahnsaison den dritten Platz.
Die Enduroklasse ist mittlerweile die Kategorie in der die meisten Clubfahrer unterwegs sind. Und diese sind auch jedes Mal sehr erfolgreich. Gewinnen konnte allerdings Jarno de Vries aus den Niederlanden, der letztes Jahr noch bei den Int. Solisten am Start war. Er gab nur einen Punkt ab und war der überragende Sieger in dieser Klasse. Auf den Plätzen 2, 3 und 4 landeten mit Daniel Wewers, Nils Raesfeld und Thomas Albers allesamt Clubfahrer. Zwischen diesen drei war die Wertung auch extrem spannend da jeder mind. einmal den jeweils anderes schlagen konnte.
Die Speedkarts starteten in diesem Jahr zum ersten Mal mit 8 Fahrern und in zwei Startreihen. So zumindest der Plan. Leider musste Clubfahrer Tobias Albers sein Kart nach dem Training bereits mit technischem Defekt abstellen und konnte nicht mehr teilnehmen. Den Tagessieg holte sich Thorsten Rath vor Patrick Hermanns. Auf Platz drei fuhr mit Mattis Preun erneut ein Clubfahrer aufs Treppchen. Die weiteren Platzierungen waren geprägt durch Ausfälle und Disqualifikationen.
Im Finallauf der Seitenwagen kam es dann zu einem Unfall. Das Team Oliver Möller lag auf Platz 3 als sie beim überqueren der Ziellinie einen technischen defekt erlitten und das folgende Team Neuendorf nicht mehr ausweichen konnte. Es kam zur Kollision und beide Gespanne überschlugen sich.
Die Tageswertung wurde in diesem Moment natürlich zur Nebensache, wurde dann aber auch bei den Gespannen nach den Punkten der Vorläufe vorgenommen. Somit war Mike Frederiksen der Tagessieger. Achim Neuendorf und Wilfred Detz folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Verbundenen mit der langen Unterbrechung, die für die Versorgung der Fahrer notwendig war, musste der Renntag leider vorzeitig beendet werden und die Wertung erfolgte nach dem Stand der Vorläufe. Somit stand für die Solisten der Sieger mit Romano Hummmel fest. Ihm aufs Treppchen folgten Andrew Appleton und Charley Powell.
Insgesamt darf man glaube ich sagen dass unser Rennen trotz des Unfalls bei den Gespannen und dem damit verbundenen vorzeitigen Abbruch vor den Finalläufen, trotzdem absolut erfolgreich war. Die Tribünen waren wieder gut besucht und die Fahrer haben spannende Läufe geboten.
‚











